Infos über unsere Ortschaften

Die Ortschaften Gandersum, Oldersum, Rorichum und Tergast liegen im nordwestlichen Bereich der Gemeinde Moormerland. Sitz der Gemeindeverwaltung Moormerland ist Warsingsfehn.

Bis 1932 gehörte der Raum Oldersum zum Altkreis Emden. Nachdem Emden die Kreisfreiheit erlangte, wurden unsere Ortschaften Teil des Landkreises Leer. Infolge der Gebiets- und Verwaltungsreform 1973 entschieden sich die Gemeinderäte für den Verbleib beim Landkreis Leer und somit für die Bildung der jetzigen Gemeinde Moormerland.

Wegen der Randlage zum 15 km entfernten Zentrum ist eine eigenständige Entwicklung unseres Lebensraumes unbedingt erforderlich.
So müssen in Oldersum in vielen Bereichen des täglichen Lebens die Versorgung gesichert sowie öffentliche Einrichtungen vorgehalten werden.

Verwaltungsstelle der Gemeinde Moormerland
Am Großen Tief
Öffnungszeiten:
Dienstags: 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr
Donnerstags: 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr

Kindergarten Löwenzahn:
Zweigruppen Kindergarten, nachmittags eine Gruppe, An der Rotbuche 22

Schule Oldersum:
Zweizügige Grundschule, Tuitjebültsweg 3

Freiwillige Feuerwehr Oldersum:
Wollweberstraße
Stützpunktfeuerwehr

Abwasserbeseitigung:
Zentrale Kläranlage in Oldersum. Alle wirtschaftlich anschließbaren Gebäude in den vier Ortschaften sind an die Kanalisation angeschlossen.

Kirchen:
ev. ref. Kirche in Oldersum, Pfarramt, An der Rotbuche 1
ev. ref. Kirche in Rorichum, wie vor
ev. ref. Kirche in Tergast, Pfarramt, Pastor- Busch- Straße 7
ev. ref. Kirche in Gandersum, wie vor
Katholische Kirche in Oldersum, Heereweg

Baugebiete:
Rorichum/Oldersum: 73 Bauplätze (1.+2. Bauabschnitt) in einem erschlossenen Gebiet zwischen der Landesstraße 2 und dem Rorichumer Tief.
Erschließungsträger: NLG Aurich - 0491/1705-29 bzw.31

 

Baugebiet Rorichum

Oldersum: Baugebiet für Wohnen und Geschäftsentwicklung an der Tergaster Straße in Planung.

Tergast: erschlossenes Wohngebiet zwischen Landstraße und Sportplatz mit 19 Bauplätzen zwischen 600m² und 750m².
Der Kaufpreis beträgt 29,-€/m² einschließlich Vermessung.
Erschließungsträger: Gemeinde Moormerland Tel. 04954/801152

 

Baugebiet Tergast

Tourismus
Flüsse und Kanäle durch und um Oldersum, Bootstourismus, Angeln
Paddel- und Pedalstation in Rorichum
Schleuse und Siel bilden das Tor zur Ems.

Besonderheiten

Schleuse Oldersum:
Erbaut in den Jahren 1894 bis 1897 für Schleppkähne zum Emder Hafen.
Die Schleuse hatte eine nutzbare Kammerlänge von 100 m, die lichte Weite der Durchfahrt betrug 10 m.
Heute kommt ihr eine besondere Bedeutung für die am Ems-Seiten- Kanal und den Tiefen liegende Sportboothäfen zu.
Grunderneuert in den Jahren 1988 bis 1992

Schöpfwerk Oldersum:
Das Schöpfwerk wurde 1934/1935 erbaut und 2001 saniert.
Es dient zur Entwässerung des Binnenlandes und war seiner Zeit das größte Schöpfwerk seiner Art in Deutschland.
Leistung: 30.000 Liter Wasser in der Sekunde durch zwei Pumpen.
Motorleistung: 2400 Ps
47.000 ha Land wurden dadurch entwässert
Gesamtkosten: 1,5 Millionen Reichsmark
Einzugsbereich heute: 285 Quadratkilometer
Tagesleitung: 3.000.000 cbm

Deichsiel Oldersum:
Das alte Siel aus dem Jahre 1865 befand sich in einem schlechten Bauzustand und hatte nur eine Lichtweite von 7,20 m.
Die Planungen führten zu einer Doppelsielanlage mit einer Lichtweite von
14,60 m, da die Schiffswerften eine größere Durchfahrt benötigten.
Das Außensiel liegt im Landesschutzdeich und das Binnensiel ersetzt den alten Sielbau neben dem Schöpfwerk, da der Schöpfwerkbetrieb für den Entwässerungsverband Oldersum notwendig ist.
Beide Bauwerke wurden von 1970 bis 1974 fertiggestellt.

Emssperrwerk bei Gandersum:
Fertigstellung November 2002
Das Sperrwerk verbessert den Sturmflutschutz an der Ems. Es soll bei Sturmfluten, die höher als NN +3,70 m auflaufen, geschlossen werden.
Bei Überführung von Großschiffen der Meierwerft in Papenburg wird die Ems mit Hilfe des Sperrwerkes bis auf maximal NN +2,70 m aufgestaut. Während der Brutzeit darf das Deichvorland zum Schutz der Gelege nicht überstaut werden.
Das Bauwerk ist zwischen den Uferlinien 476 m lang und hat sieben
Öffnungen. Die Hauptschifffahrtsöffnung ist 60 m, die daneben liegende Binnenschifffahrtsöffnung 50 m breit.

 

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